Umweltenergie > Wärmepumpe

Wärmepumpen nutzen die in unserer Umwelt und Umgebung gespeicherte Wärme.

Wärme die durch:

Sonneneinstrahlung und Regen in das oberflächliche Erdreich gelangen, Außenlufttemperaturen,Wärmestrahlung aus dem Erdinneren. Das Temperaturniveau dieser Wärmequellen wird durch Wärmepumpen (Kompression) verdichtet und auf ein höheres Niveau gebracht. Somit können auch nur ganz schwach vorhandene Wärmequellen effektiv genutzt werden. Das Erdreich bzw. die Umgebung werden dabei abgekühlt.

Verfahren zur Nutzung vorhandener Wärmequellen:

  • Tiefenbohrung mit Erdsonden
  • Erdkollektoren unter dem Garten
  • Luftwärmetauscher
  • Erdwärme
  • Erwärmtes Oberflächenerdreich
  • Erwärmte Umgebungsluft

Bei der Tiefenbohrung, werden Erdsonden senkrecht in den Boden eingelassen. Die Bohrungstiefe richtet sich dabei nach der benötigten Wärmemenge und nach den örtlichen geografischen Gegebenheiten, wie Grundwassertiefe und Erdschichten. Je nach Bedarf, wird eine oder mehrere Bohrungen von 40m bis 200m Tiefe erstellt. Erdsonden werden im manchen Gemeinden, Landkreisen und Städten bezuschusst. Die großen Vorteile sind, sie erfordern wenig Grundstücksfläche und liefern am zuverlässigsten konstante Wärmemenge.


Bei Erdkollektoren werden waagerechte Rohre ca. 1,5m tief im Abstand von 1,0m schlangenförmig unter der Grundstücksoberfläche „Garten“ nicht überbaut verlegt. Als Vorstellungshilfe: Sie benötigen einen Garten der mindestens zweimal bis viermal so groß ist wie Ihre Wohnfläche! Das Erdreich sollte vorzugsweise feucht sein. Bei der Bepflanzung ist darauf zu achten, dass nur flach wurzelnde Pflanzen gepflanzt werden können um das Rohrnetz nicht zu beschädigen. Des Weiteren würden die Pflanzen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eingehen. Vorteil geringe Montagekosten im Neubau.



Bei Luftwärmepumpen wird die enthaltene Wärme der Umgebungsluft genutzt. Der große Vorteil, dass Luft – Wasser oder Luft – Luft Wärmepumpen preiswert sind.


Wärmepumpen benötigen Flächenheizungen wegen der geringen Vorlauftemperatur.

               

Bildquelle: Junkers